Das Muster hinter allen Maschen
Wer die Warnungen des Phishing-Radars einige Wochen liest, erkennt: Die Absender wechseln, die Bausteine nicht. Fast jede Nachricht enthält einen Anlass (ein gesperrtes Konto, ein Paket, eine Rückerstattung), eine Frist (in den Warnungen vom 3. bis 10. September 2026 durchgehend 24 bis 48 Stunden oder „noch heute“) und eine Handlung, die nur über den Link in der Nachricht möglich sein soll. Das BSI beschreibt die Lage im Lagebericht 2025 als konstant hoch; das BKA zählte 2025 rund 335.000 Fälle von Cybercrime im engeren Sinne — bei großem Dunkelfeld.
Neu ist vor allem die Qualität. Das BKA stellt fest, dass Kriminelle KI nutzen, um Angriffe schneller, gezielter und professioneller durchzuführen. Was bleibt, sind drei Prüfungen, die keine KI fälschen kann: die vollständige Absenderadresse, das echte Linkziel und die Frage „Erwarte ich diesen Vorgang?“. Wie Sie Adressen und Links lesen, erklärt der Artikel Links richtig lesen im Detail.
Alle Beispieltexte sind erfunden und neutral formuliert; sie zeigen den Aufbau, nicht eine bestimmte Welle. Nachgeahmte Firmen und Behörden sind Opfer der Masche, nicht ihre Urheber.
1 · Die Bank: „Ihr Konto wurde eingeschränkt“
Erkennen
Die Bank-Masche ist die Dauerwelle des Jahres. Zwischen dem 3. und 10. September 2026 warnte das Phishing-Radar in vier von sechs Meldungen vor Nachrichten im Namen von Banken: „neue AGB bestätigen“, „Zwei-Faktor-Verfahren einrichten“, „TAN-App aktualisieren“, „Identität verifizieren“. Die Frist liegt bei 24 bis 48 Stunden, der Link führt auf eine nachgebaute Anmeldeseite, die Zugangsdaten und oft gleich eine TAN abfragt — mit der die Täter sofort überweisen.
So klingt es (erfundenes Beispiel)
„Sehr geehrter Kunde, im Rahmen der EU-Richtlinie müssen alle Kunden bis zum 12.09.2026 die aktualisierten Nutzungsbedingungen bestätigen. Andernfalls wird Ihr Online-Zugang vorübergehend eingeschränkt. Jetzt bestätigen: [Link]“
Richtig reagieren
Nicht klicken. Öffnen Sie Ihre Banking-App oder tippen Sie die Adresse Ihrer Bank selbst ein — wenn dort keine Nachricht im Postfach liegt, war die Mail Betrug. Ihre echte Bank fragt nie per Mail, SMS oder Anruf nach PIN, TAN oder Passwort. Haben Sie bereits Daten eingegeben: sofort den Sperr-Notruf 116 116 anrufen und dann den Notfallplan abarbeiten.
2 · Die Paketdienst-SMS (Smishing)
Erkennen
Eine SMS von einer unbekannten Nummer, ein Satz, ein Link: „Ihr Paket konnte nicht zugestellt werden“, „Adresse unvollständig“, „Zollgebühr von 2,99 € fällig“. Das BKA beschreibt Phishing per SMS im Bundeslagebild als besonders auffällig. Sie funktioniert, weil fast jeder irgendein Paket erwartet — und auf dem Handy die Linkvorschau fehlt.
Die drei Stationen einer Paket-SMS:
Unbekannte Mobilfunknummer, ein Kleinbetrag, eine Frist bis heute Abend. Der Link endet auf .top — eine Endung, die bei Betrugsseiten überdurchschnittlich häufig vorkommt. Kein Paketdienst schickt Ihnen eine SMS mit Zahlungslink.
Die Seite sieht aus wie die des Paketdienstes: Farben, Logo, eine plausible Sendungsnummer. Nur die Adresse im Browser passt nicht. Die Verbraucherzentrale stellt klar: Einfuhrabgaben rechnet der Paketdienst bei der Zustellung ab, nie vorab über eine Internetseite.
Wer hier Kartennummer, Ablaufdatum und Prüfziffer eintippt, zahlt nicht 2,99 €. Die Täter besitzen jetzt alles, was sie für Einkäufe brauchen. In manchen Varianten wird statt des Formulars eine App angeboten — die Schadsoftware ist.
Richtig reagieren
Tippen Sie nie auf Links in einer SMS. Erwarten Sie wirklich ein Paket, prüfen Sie den Status in der App des Paketdienstes oder über die Sendungsnummer aus der Bestellbestätigung. Dann SMS löschen.
3 · Behörde, Zoll, Finanzamt
Erkennen
Behörden genießen Vertrauen — genau deshalb missbrauchen Täter ihre Namen. Am 7. September 2026 warnte das Phishing-Radar vor Mails im Namen der Steuerverwaltung, die noch am selben Tag einen „Datenabgleich Ihrer Kontodaten“ verlangten. Weitere Varianten: eine Steuerrückerstattung „per Formular“, eine Zollgebühr, ein Bußgeld mit Zahlungslink, eine Sonderzahlung, die ein Ministerium per SMS ankündigt.
So klingt es (erfundenes Beispiel)
„Sehr geehrte Steuerpflichtige, Ihnen steht eine Erstattung von 312,40 € zu. Um die Auszahlung zu veranlassen, bestätigen Sie bitte Ihre Bankverbindung über das Online-Formular. Die Frist endet in 24 Stunden.“
Richtig reagieren
Behörden fordern keinen Datenabgleich per Mail oder SMS, und Erstattungen brauchen keinen Link — sie kommen per Bescheid und werden auf das Konto überwiesen, das der Behörde längst bekannt ist. Im Zweifel rufen Sie die Behörde über die Nummer auf einem echten Schreiben an.
4 · Streaming-Abo und Online-Shop: „Zahlung fehlgeschlagen“
Erkennen
„Ihre Zahlung konnte nicht verarbeitet werden — aktualisieren Sie Ihre Zahlungsmethode innerhalb von 48 Stunden, sonst wird Ihr Abo beendet.“ Laut BSI-Lagebericht 2025 gehörten Streaming-Dienste lange zu den am häufigsten nachgeahmten Branchen, bis Anfang 2025 eine Welle im Namen großer Online-Händler sie von der Spitze verdrängte. Die Verbraucherzentrale warnte im März 2026 vor einer solchen Mail im Namen eines Musik-Streaming-Dienstes, komplett mit unpersönlicher Anrede und 48-Stunden-Frist.
Richtig reagieren
Öffnen Sie die App oder die selbst eingetippte Seite des Dienstes und sehen Sie unter „Konto“ nach. Ist dort alles in Ordnung, war die Mail Betrug. Nebeneffekt von Passwort-Managern: Sie füllen Zugangsdaten nur auf der echten Domain aus — bleibt das Feld leer, stimmt die Seite nicht.
5 · „Hallo Mama, hallo Papa“
Erkennen
Per SMS oder Messenger meldet sich angeblich Ihr Kind: Das Handy sei kaputt oder in der Waschmaschine gelandet, das hier sei die neue Nummer. Nach ein paar freundlichen Nachrichten folgt die Notlage — eine Rechnung müsse sofort bezahlt werden, das neue Gerät sei noch nicht fürs Online-Banking freigeschaltet. Die Verbraucherzentrale dokumentiert Fälle mit Überweisungen von über 20.000 Euro und merkt an, dass Meldungen 2026 seltener geworden sind (Stand 22.07.2026) — verschwunden ist die Masche nicht.
So klingt es (erfundenes Beispiel)
„Hallo Mama, mein Handy ist kaputt, das ist meine neue Nummer. Speicher sie bitte ab. Kannst du mir kurz auf WhatsApp schreiben? Ich hab da ein Problem mit einer Überweisung …“
Richtig reagieren
Der einzige sichere Test: Rufen Sie Ihr Kind auf der alten, bekannten Nummer an. Kein Geld, bevor Sie die Stimme gehört haben. Ein Familien-Codewort, das nur Sie kennen, entschärft die Masche dauerhaft — wie Sie das mit älteren Angehörigen einrichten, steht im Abschnitt für Angehörige.
6 · Quishing: der QR-Code als Köder
Erkennen
Ein QR-Code ist ein Bild. Kein Spam-Filter und kein menschliches Auge kann lesen, wohin er führt — das BSI nennt genau das im Lagebericht 2025 als Grund, warum die Erkennung so schwer ist. Die Codes stecken in Mails („Scannen Sie zur Freischaltung“), in Briefen mit Bank-Logo und seit 2025 als professionell gedruckte Aufkleber auf Parkscheinautomaten: In mehreren deutschen Großstädten überklebten Täter die echten Bezahl-Codes, die Polizei berichtete darüber am 28. Februar 2025.
Richtig reagieren
Prüfen Sie, ob der Code Teil der Beschriftung ist oder aufgeklebt wurde. Nach dem Scannen zeigt das Handy die Adresse an — lesen Sie sie, bevor Sie sie öffnen, und vergleichen Sie die Domain mit der offiziellen. Die Park-App laden Sie direkt aus dem App-Store; QR-Codes in Mails oder Briefen zu Konto oder Zahlung scannen Sie gar nicht.
7 · Fake-Shops: das Schnäppchen, das nie kommt
Erkennen
Fake-Shops sind, so die Polizeiliche Kriminalprävention, „täuschend echt aussehende Verkaufsplattformen“ — mit gefälschtem Impressum, unrechtmäßig kopierten Gütesiegeln und einem auffällig günstigen Preis für gefragte Produkte wie Spielekonsolen oder Smartphones. Warnzeichen laut Verbraucherzentrale: nur Vorkasse als Zahlungsart, Rechtschreibfehler oder verdrehte Markennamen in der Adresse, Siegel, die beim Anklicken ins Leere führen.
Richtig reagieren
Prüfen Sie die Adresse des Shops im kostenlosen Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale — er zeigt eine Ampel. Bezahlen Sie, wenn überhaupt, per Rechnung oder Lastschrift, nie per Vorkasse oder Bargeld-Transferdienst. Die Polizei bringt es auf den Punkt: „Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop.“
8 · Gefälschte Rechnungen und CEO-Fraud
Erkennen
Diese Masche zielt auf Firmen, Vereine und Selbstständige. Variante eins: eine Rechnung eines echten Lieferanten mit „geänderter Bankverbindung“ — die Mail stammt aus einem gekaperten oder nachgeahmten Postfach. Variante zwei, der CEO-Fraud: Die Täter recherchieren laut Polizei vorab in Handelsregister, Website und sozialen Netzwerken, geben sich dann per Mail oder Anruf als Geschäftsführung oder Geschäftspartner aus und drängen die Buchhaltung zu einer eiligen, vertraulichen Überweisung ins Ausland — oft mit dem Vorwand einer Firmenübernahme. Die Polizei spricht von Schäden in Millionenhöhe.
So klingt es (erfundenes Beispiel)
„Hallo Frau Beispiel, ich bin gerade in einer Verhandlung und nicht erreichbar. Wir brauchen heute noch eine Anzahlung von 48.500 € für den Zukauf — streng vertraulich, bitte noch niemandem im Haus erzählen. Kontodaten anbei. Danke für Ihre Diskretion.“
Richtig reagieren
Feste Regeln schlagen Bauchgefühl: Jede Änderung einer Bankverbindung wird über die bekannte Telefonnummer des Lieferanten bestätigt, nie über die in der Mail. Überweisungen ab einer festgelegten Summe brauchen ein Vier-Augen-Prinzip — auch wenn „der Chef“ es eilig hat.
9 · Stellenangebote per Messenger („Task Scamming“)
Erkennen
Eine Nachricht von einer unbekannten Nummer: „Wir suchen Teilzeitkräfte, 200 bis 500 € am Tag, einfache Aufgaben von zu Hause.“ Die Polizeiliche Kriminalprävention warnte am 10. Dezember 2025 vor dieser Variante: Die Täter geben sich als Personalvermittler aus, die „Aufgaben“ bestehen aus Bewerten von Hotels oder Liken von Videos. Anfangs gibt es kleine Auszahlungen, dann heißt es, für höhere Aufgabenstufen müsse man selbst Geld — meist in Kryptowährung — einzahlen. Andere Varianten sammeln Ausweisdaten oder kapern das Messenger-Konto.
Richtig reagieren
Seriöse Arbeitgeber werben nicht unaufgefordert per Messenger, und kein Job verlangt Vorkasse. Stellen Sie in Ihrem Messenger ein, dass Fremde Sie nicht zu Gruppen hinzufügen dürfen, blockieren und melden Sie die Nummer, und schicken Sie niemals Ausweiskopien an Unbekannte.
10 · Kryptobetrug und falsche Anlageberater
Erkennen
Die Kontaktaufnahme kommt per Messenger, Anzeige oder über ein vermeintlich versehentlich falsch adressiertes „Hallo“. Bald geht es um Geldanlage: Kryptowährungen, garantierte Renditen, ein persönlicher „Berater“. Nach einer kleinen Einzahlung zeigt die Handelsplattform beeindruckende Gewinne — die Polizei stellt klar: „In der Regel findet oft gar kein Handel statt.“ Wer auszahlen will, soll erst Steuern, Gebühren oder eine „Geldwäscheprüfung“ bezahlen. Danach folgen oft „Recovery Scams“: angebliche Ermittler, die das Geld zurückholen wollen — gegen Vorkasse.
Richtig reagieren
Prüfen Sie jeden Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin; wer dort fehlt, darf in Deutschland keine Finanzdienstleistungen anbieten. Gewähren Sie nie Fernzugriff auf Ihren Rechner. Wenn Sie bereits eingezahlt haben: Zahlungen stoppen, Bank kontaktieren, Screenshots sichern, Anzeige erstatten — und keinem „Rückholdienst“ trauen.
Alle zehn Maschen auf einen Blick
| Masche | Kanal | Köder | Ihr Gegencheck |
|---|---|---|---|
| Bank | Mail, SMS | Sperrung, AGB, TAN-App | Banking-App öffnen — steht dort nichts, war es Betrug |
| Paketdienst | SMS | Gebühr, Adresse, Zoll | Sendung nur in der offiziellen App prüfen |
| Behörde | Mail, SMS | Erstattung, Datenabgleich, Bußgeld | Behörde über Nummer auf echtem Schreiben anrufen |
| Streaming / Shop | Zahlung fehlgeschlagen | Konto in der App ansehen, nie über den Link | |
| „Hallo Mama“ | SMS, Messenger | Neue Nummer, Notlage | Auf der alten Nummer anrufen |
| Quishing | Mail, Brief, Aufkleber | QR-Code zum Scannen | Adresse nach dem Scannen lesen, App aus dem Store |
| Fake-Shop | Anzeige, Mail | Traumpreis, nur Vorkasse | Fakeshop-Finder, Kauf auf Rechnung |
| Rechnung / CEO-Fraud | Mail, Anruf | Neue Bankverbindung, eilige Überweisung | Rückruf über bekannte Nummer, Vier-Augen-Prinzip |
| Jobangebot | Messenger | Leichtes Geld, kleine Aufgaben | Kein Job verlangt Vorkasse — blockieren |
| Krypto | Messenger, Anzeige | Garantierte Rendite, „Berater“ | BaFin-Datenbank, kein Fernzugriff |
Laut BKA nutzen Kriminelle KI, um Angriffe professioneller zu machen. Fehlerfreies Deutsch, korrekte Anrede und echtes Logo sind 2026 kein Echtheitsnachweis mehr. Prüfen Sie den Vorgang dort, wo Sie ihn selbst aufrufen: in der App oder auf der selbst eingetippten Seite.
Häufige Fragen
Welche Phishing-Masche ist 2026 am häufigsten?
Nach den Warnungen des Phishing-Radars der Verbraucherzentrale dominieren Nachrichten im Namen von Banken: Allein zwischen dem 3. und 10. September 2026 betrafen vier von sechs Warnungen angebliche Banken, dazu kamen ein Messenger-Dienst und die Steuerverwaltung. Laut BSI-Lagebericht 2025 wurden Anfang 2025 Online-Händler zur am häufigsten nachgeahmten Branche und verdrängten Streaming-Dienste.
Erkenne ich Phishing noch an Rechtschreibfehlern?
Nur noch bedingt. Das Bundeskriminalamt stellt im Bundeslagebild Cybercrime fest, dass Kriminelle KI nutzen, um Angriffe schneller, gezielter und professioneller durchzuführen; Phishing-Mails werden sprachlich besser. Verlassen Sie sich auf Merkmale, die sich nicht fälschen lassen: die Absender-Domain, das echte Linkziel und die Frage, ob Sie den Vorgang überhaupt erwarten.
Was ist der Unterschied zwischen Phishing, Smishing und Quishing?
Phishing ist der Oberbegriff für das Abfischen von Daten mit gefälschten Nachrichten. Smishing ist Phishing per SMS, Quishing ist Phishing per QR-Code — etwa in Mails, Briefen oder als Aufkleber auf Parkscheinautomaten. Die Masche dahinter ist immer dieselbe: Sie sollen auf einer nachgebauten Seite Zugangs- oder Zahlungsdaten eingeben.
Was tue ich, wenn ich eine Phishing-Nachricht bekommen habe, aber nicht geklickt habe?
Nichts anklicken, nicht antworten, keinen Anhang öffnen. Leiten Sie die Mail an phishing@verbraucherzentrale.nrw weiter, damit das Phishing-Radar warnen kann, und löschen Sie sie anschließend. Wenn Sie unsicher sind, ob die Nachricht echt sein könnte, prüfen Sie den Vorgang über die App oder die selbst eingetippte Adresse des Anbieters — nie über den Link.
Sind auch Unternehmen von diesen Maschen betroffen?
Ja, besonders von gefälschten Rechnungen und dem sogenannten CEO-Fraud: Täter geben sich per E-Mail als Geschäftsführung oder Geschäftspartner aus und drängen die Buchhaltung zu einer eiligen Überweisung ins Ausland. Die Polizei rät zu festen Freigaberegeln, Rückfragen über bekannte Nummern und Schulung der Mitarbeitenden.
- Verbraucherzentrale: Phishing-Radar, aktuelle Warnungen — Warnungen vom 3. bis 10. September 2026 (vier Banken, ein Messenger-Dienst, Steuerverwaltung), Fristen von 24 bis 48 Stunden bzw. „noch heute“; Archiv — Warnung vom März 2026 vor einer „Zahlung fehlgeschlagen“-Mail im Namen eines Musik-Streaming-Dienstes
- Verbraucherzentrale NRW: Pressemitteilung vom 28.05.2025 — über 400.000 verdächtige Mails 2024 an das Phishing-Radar, +70 % zum Vorjahr
- Bitkom: Cybercrime-Bilanz, Presseinformation vom 04.03.2025 — 30 % binnen zwölf Monaten per Mail, SMS oder Anruf „gephisht“
- BKA: Bundeslagebild Cybercrime 2025, Pressemitteilung vom 12.05.2026 — rund 335.000 Fälle im engeren Sinne, großes Dunkelfeld, KI macht Angriffe „schneller, gezielter und professioneller“; Bundeslagebild 2024 — Smishing-Kampagnen auffällig
- BSI: Lagebericht 2025, Kapitel Phishing-Webseiten — Online-Handel verdrängt Streaming als meistnachgeahmte Branche (Anfang 2025), Quishing an Parkscheinautomaten in mehreren Großstädten, „das menschliche Auge kann keine QR-Codes lesen“
- Verbraucherzentrale: Paketdienst-SMS — Vorsicht, Abzocke! — Einfuhrabgaben werden bei der Zustellung abgerechnet, nie vorab per Link
- Verbraucherzentrale: „Hallo Mama“, „Hallo Papa“, Stand 22.07.2026 — Ablauf, Schadensfall über 20.000 Euro, Meldungen 2026 seltener
- Polizeiliche Kriminalprävention: Quishing, 28.02.2025 — überklebte Codes an Parkautomaten, Prüftipps
- Polizeiliche Kriminalprävention: Fake-Shops — Merkmale, Zahlungsarten, Zitat „kaufen Sie am besten gar nicht“; Verbraucherzentrale: Fakeshop-Finder — Ampelprüfung, Warnzeichen
- Polizeiliche Kriminalprävention: CEO-Fraud — Ablauf, Schutzmaßnahmen für Unternehmen, Schäden in Millionenhöhe
- Polizeiliche Kriminalprävention: Task Scamming — Betrug mit Fake-Jobs, 10.12.2025 — Ablauf, drei Varianten, Schutztipps
- Polizeiliche Kriminalprävention: Cybertrading-Betrug — „in der Regel findet oft gar kein Handel statt“, Recovery Scams, BaFin-Prüfung
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